Ablauf/Aktivitäten
(In)Visible Women in Social Sciences and Social Work
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Pressemitteilung der ehs

Lehrprojekt mit Finnland und Österreich gestartet

Jahrbuch 2021 der Evangelischen Hochschule Dresden

„Diversität auf virtuellem Weg stärken“

DAAD Morgenkaffee „Diversität auf virtuellem Weg stärken“
30.4.2022; Präsentation Profin. Drin. Franziska Wächter und Drin. Anett Hermann

Virtueller Forschungstag der ehs

27.4.2022; Fachvortrag Profin. Drin. Franziska Wächter
(In)Visible Women in Social Sciences and Social Work - 1. digitaler Forschungstag 2022 der ehs

Asynchroner Vortrag zu „(In)Visible Women: Dorothy Swaine Thomas“; Erstellung der PPP: Anna Cohrs, Caroline Ludwig, Jessica Thum, Svenja Hofmann; Sprecherinnen: Jessica Thum, Caroline Ludwig

Präsentation von Studierenden der ehs Dresden zu Dorothy Swaine Thomas

Vorträge der Wien Exkursion

Moving Target Digitalisation 2022: "Increasing the Impact of Internationalisation in Higher Education", 30.11.-2.12.2022

Vortrag Profin. Drin. Franziska Wächter

Der Vortrag auf dem Youtube-Kanal des DAAD

3. Forschungsnewsletter der ehs Dresden, 2022

Der Beitrag von Profin. Drin. Franziska Wächter ist als Video hier abrufbar.

Den gesamten Newsletter können Sie hier einsehen.

Women as pioneers in social policy – experiences about international course

Hautamäki, T., & Valkama, K. (2022). Naiset edelläkävijöinä sosiaalipolitiikassa – kokemuksia kansainvälisestä opintojaksosta (Women as pioneers in social policy – experiences about international course). In: S. Päällysaho, P. Junell, M. Salminen-Tuomaala, S. Uusimäki, E. Varamäki, S. Saarikoski, & M. Karvonen (eds.), Opetusta, oppimista, tutkimusta ja kehittämistä: SeAMK 30 vuotta (Teaching, learning,studying and developing: SeAMK 30 years). Seinäjoen ammattikorkeakoulun julkaisusarja A. Tutkimuksia 38. Seinäjoen ammattikorkeakoulu (Seinäjoki University of Applied Sciences). p. 199–209

https://urn.fi/URN:NBN:fi-fe202301255852

01.10.21

Heute starteten wir in die vom DAAD geförderten, gemeinsam mit Finnland und Österreich durchgeführten, Lehrveranstaltungen im Master Sozialer Arbeit mit dem Titel „(In)Visible Women in Social Sciences and Social Work“. Wir sind sehr gespannt auf das, was uns erwartet!

11.11.21

Heute fand das Kick-Off Seminar Kickoff.pdf mit allen Studierenden der drei Hochschulen mit fast 80 Teilnehmenden statt. Es war eine große Freude, alle Beteiligten gemeinsam zu sehen und kennenlernen zu können. Das Projekt wurde inhaltlich vorgestellt und die nächsten Schritte präsentiert. Die Studierenden formten zwölf Gruppen mit je einem eigenen Motto für die Zusammenarbeit, wie z.B. „Three countries, one team“, „Make the best of our diversity“ oder „Learning about Jahoda and each other“. Wir freuen uns schon auf das nächste große Treffen im Dezember! Bis dahin werden die länderinternen Gruppen eigene Inputs zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten erarbeiten, die als Grundlage für die weitere Zusammenarbeit dienen.

9.12.21

Am 9. Dezember fand das nächste Treffen in großer Runde statt. Mehr als 80 Teilnehmende füllten dieses Mal das Zoom Meeting. Auf der Agenda stand der Austausch theoretischen Wissens der drei Hochschulen über ihre jeweiligen, spezialisierten Perspektiven: Österreich über Diversität, Finnland über Sozialpolitik und Deutschland über Forschung. Insgesamt durften wir vierzehn Präsentationen 2nd-joint-seminar.pdf lauschen. Beladen mit neuem Wissen konnten wir nun in die Kleingruppenarbeit gehen. In den Gruppen erstellten wir Zeitpläne und verteilten Rechercheaufgaben, um an der Biografie jeweils einer ausgewählten weiblichen Sozialforscherin arbeiten zu können: Beatrice Webb, Dorothy Swaine Thomas, Margaret Mead, Marie Jahoda, Miina Sillanpää und Hilma Granqvist.

06.01.22

Endlich war der Höhepunkt unserer wochenlangen, intensiven Zusammenarbeit gekommen. Die zwölf länderübergreifenden Gruppen präsentierten die finalen Ergebnisse 3rd-joint-seminar.pdf ihrer Forschung über die Biografien der sechs Frauen.

Dabei lag der Fokus einer Hälfte der Gruppen auf der professionellen Laufbahn der Protagonistinnen. Handlungsleitend in der Erforschung der Biografien waren Fragen nach ihrem Hauptthema, ihrer Zielgruppe sowie ihrer Kollaborateur*innen. Außerdem wurde untersucht, auf welche Herausforderungen und Meilensteine die Wissenschaftlerinnen trafen, ob ihre Arbeit internationale Auswirkungen hatte sowie, welcher Profession sie sich zuordneten. Die Person selbst betreffende Fragen waren natürlich auch von Interesse, so z.B. aus welchem soziokulturellen Hintergrund die Frauen stammten und wer sie unterstützte. Schließlich galt es noch zu ergründen, welche Ergebnisse ihres Schaffens von besonderem Interesse waren und welche Diskurse sie damit beeinflussten.

Die andere Hälfte fokussierte sich auf die detaillierte Herausarbeitung und Darstellung einer herausstechenden (Forschungs-)Arbeit der Frauen. Die vorgestellten Inhalte setzten sich damit auseinander, was die ausgewählten Werke der Frauen im großen Ganzen ihres Schaffens sowie im Bezug zu ihrem Feld repräsentierten und ob sie dabei eigene Forschungsmethoden entwickelten. Weiterhin wurde untersucht, wo noch heute ihr Einfluss erkennbar ist und welche Felder sie nachhaltig beeinflusst haben.

Gemeinsam wurden anschließend an die Präsentation noch Fragen diskutiert, wie: Welcher Einfluss der Frauen ist noch heute spürbar? Was können wir von den Wissenschaftlerinnen lernen, vor allem in Bezug auf unsere professionelle Praxis? Welche zentralen Themen charakterisieren das Wirken der Frauen? Ergebnis dessen war, dass vor allem der Mut und die Durchsetzungsfähigkeit der Frauen uns sehr inspirierte. Ihre Lebenswerke beweisen, dass es sich lohnt für die eigene Sache einzustehen und trotz widriger Umstände nicht aufzugeben.

Die Ergebnisse dieses Tages waren wirklich beeindruckend. Es war spannend zu sehen, für welche Errungenschaften Frauen in der Geschichte der Sozialwissenschaft verantwortlich waren, von denen wir vorher zu großen Teilen noch nie etwas gehört hatten. In der Ausarbeitung ihrer Ergebnisse haben alle sehr gute Arbeit geleistet.

Was kommt jetzt?

Wir schauen schon jetzt voller Erwartung auf das Sommersemester 2022, denn in diesem werden wir die Arbeit an den Biografien vertiefen und unser gebündeltes Wissen in edukative Sachcomics transferieren. Besonders gespannt sind wir auf die Wien-Exkursion im Mai. Während dieser werden wir die österreichischen Studierenden kennenlernen, mit denen wir über das Sommersemester zusammenarbeiten sowie uns mit den Comiczeichnern zusammensetzen, um unsere Ideen auf Papier zu bringen.

Studierende und Dozierende aus Wien und Dresden
Studierende und Dozierende aus Wien und Dresden

Ende Mai war es nun endlich soweit für unsere Studienexkursion nach Wien. Das Ziel des Ausfluges war es gemeinsam mit den Studierenden der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) https://www.wu.ac.at/ unsere jeweiligen Ergebnisse der Recherchen zu vergleichen, zu diskutieren und in gemeinsamen Konzepten für die Verarbeitung in Wissenschaftscomics zusammenzuführen.

Montag, 23.05.22

Kennenlernspiel

Kennenlernspiel

gemeinsame Erarbeitung

gemeinsame Erarbeitung

Am Montagmorgen um 9 Uhr begann unser Wochenprogramm an der Wirtschaftsuniversität Wien (WU). Wir wurden von der Dozentin der WU, Anett Hermann und ihren Studierenden willkommen geheißen. Es folgten zwei thematische Inputs durch Bernhard Wagner zu Wissenschaftskommunikation und Franziska Wächter zu Wissenschaftscomics. Danach wurden wir unseren Gruppenkolleg*innen der Wiener Studierenden zugeordnet, mit denen wir die Biografien der vier Sozialforscherinnen bearbeiteten. . Nach einer kurzen Pause kamen wir zu einem Gruppenspiel zusammen. In diesem mussten die jeweiligen Arbeitsgruppen mithilfe mehrerer Seile einen Turm aus hölzernen Klötzen bauen. Eine gute Gelegenheit unsere Teamfähigkeit zu testen und die Anspannung der Fremdheit etwas aufzulockern. Danach gingen wir in die Mittagspause, in der einige gemeinsam in der sehr geräumigen Mensa aßen. Anschließend folgte für den Rest des Tages eine Gruppenarbeitsphase. In dieser tauschten wir uns über unsere jeweiligen Biografien aus, verglichen Kenntnisstände und definierten inhaltliche Schwerpunkte der Forschungs- und Diversity Themen für die Comics. Abschließend wurden die ersten Arbeitsergebnisse kurz in großer Runde vorgestellt, bevor wir in den Feierabend gehen konnten.

Dienstag, 24.05.22

Arbeiten in Gruppen

Arbeiten in Gruppen

Online Session mit Rosanna Sirignano

Online Session mit Rosanna Sirignano

Dienstag erwartete uns ein sehr langer Tag. Er begann 8:30 Uhr an der WU mit einem Input der per Zoom zugeschalteten Granqvist-Expertin Rosanna Maryam Sirignano. Sie berichtete über ihre Forschungsergebnisse im Rahmen ihrer Doktorarbeit, in der sie das Leben und Wirken Granqvists zu ihrem Thema gemacht hatte. Das ermöglichte uns einen sehr tiefgreifenden, aber auch persönlichen Einblick. Anschließend konnten noch Fragen unsererseits gestellt werden. Sie bedankte sich abschließend für unsere Interesse und war sichtlich erfreut über die Möglichkeit, ihr Wissen mit uns teilen zu können. Nach der darauffolgenden Mittagspause stellten sich kurz die beiden Grafiker, Ruben Titze und Max Baitinger allen Anwesenden vor und begleiteten uns dann in die für unsere Gruppenarbeit vorgesehenen Projekträume. Da den beiden Zeichnern jeweils zwei Biografiegruppen zugeteilt waren, wechselten sie in der gemeinsamen Arbeit zwischen beiden. In den Gruppen arbeiteten wir an der inhaltlichen Fokussierung der zu erzählenden Geschichten. Es fand eine angeregte Ideenfindung zur Verwendung der Schwerpunkte im Plot und dessen gestalterischer Umsetzung statt. Am Ende dieses intensiven Nachmittags stellten wir noch kurz allen unseren Zwischenstand der Zusammenarbeit vor. Gegen 19 Uhr fand der Tag an der WU sein Ende.

Mittwoch, 25.5.2022

Vorstellen der Ergebnisse

Vorstellen der Ergebnisse

Campus Wien

Campus Wien

Mittwoch war der letzte Tag unserer Zusammenarbeit mit den Studierenden der WU. An diesem Tag hatten wir noch einmal Zeit in den Arbeitsgruppen letzte Ausbesserungen an unseren Comic-Konzepten vorzunehmen und die Präsentationen unserer Ergebnisse vorzubereiten. Anschließend folgte die Vorstellung unserer Konzepte, in der wir dem Plenum unsere Schwerpunkte, Plots und Ideen zur grafischen Umsetzung präsentierten. Es war sehr interessant die unterschiedlichen Ergebnisse und Herangehensweisen der Gruppen zu sehen. Nachdem die letzte Gruppe präsentiert hatte, sprachen Anett Hermann und Franziska Wächter noch ein paar abschließende und dankende Worte. Nach dem offiziellen Abschluss der Zusammenarbeit konnten alle Interessierten am Nachmittag noch an einer Architekturführung über den Campus teilnehmen, in der von einer Architektin der außergewöhnlichen Campusgebäude vorgestellt und erläutert wurde.

Donnerstag, 26.5.2022

Auf den Spuren von Marie-Jahoda

Auf den Spuren von Marie-Jahoda

Studierende und Dozierende aus Dresden in Marienthal

Studierende und Dozierende aus Dresden in Marienthal

Donnerstag, der letzte Programmtag, begann erst am Nachmittag als wir uns 14:30 Uhr am Hauptbahnhof trafen, um den Zug nach Gramatneusiedl zu nehmen, indem sich die einstige Arbeiterherberge Marienthal befand, die durch die gleichnamige Studie große Bekanntheit erlangte. Durch den Ort führte uns Waltraud Milalkovits, die Obmann-Stellvertreterin des Kulturvereins Museum Marienthal-Gramatneusiedl https://www.museum-marienthal.at/. Sie erzählte uns viel über die Geschichte des Ortes, seine Bewohner*innen, die historischen Umwürfe und die Entwicklung zu Zeiten der Industrialisierung. Wir konnten Gebäude sehen, in denen früher die Arbeiter*innen lebten, aber auch andere wie das frühere Pfandleihaus oder die alte Schule. Außerdem besuchten wir das Museum Marienthal, das uns einen tiefergehenden Einblick in die Geschichte des Ortes ermöglichte. Als wir danach wieder am Bahnhof Gramatneusiedl ankamen verabschiedeten wir uns voneinander und von Anett Hermann, Bernhard Wagner und Franziska Wächter und beendeten somit diese sehr intensive, interessante und erlebnisreiche Woche in Wien.

Die Woche bestand für uns natürlich nicht nur aus Gruppenarbeit und Seminarinhalten. Wir nutzten unsere Freizeit, um Wien zu erkunden – von der Altstadt bis zur Donauinsel, das kulinarische Angebot zu testen, auszugehen und gesellige Abende mit unseren Kommiliton*innen zu verbringen.

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